La Gomera – Schwarzer Strand

La Gomera - Schwarzer Strand La Gomera - Schwarzer Strand

Wo liegt La Gomera?

Die Kanarische Insel La Gomera liegt im Atlantischen Ozean und zählt politisch gesehen zu Spanien. Die Inseln des ewigen Frühlings liegt 1300 Kilometer südlich des spanischen und 300 Kilometer westlich des afrikanischen Festlandes. Ein durchweg mildes Klima, viel Sonne und eine einzigartige, naturbelassene Landschaft machen La Gomera so einzigartig und immer noch zu einem absoluten Geheimtipp.

Weiße Sandstrände

Egal ob Thailand, die Malediven oder die Karibik. Jeder kennt die fast weißen Sandstrände in den Hochglanzmagazinen der Reiseprospekte. Oftmals stehen die Fotos noch in einem starken Kontrast zum strahlend blauen Himmel und dem Meer, da möchte man doch sofort ins Flugzeug springen und am liebsten nie mehr nach Hause kommen.

La Gomera - Schwarzer Strand

La Gomera – Schwarzer Strand

Schwarze Strände auf La Gomera

Auf La Gomera gibt es diese hellen Sandstrände nicht. Hier dominieren die durchgehend schwarzsandigen Naturstrände in den unterschiedlichsten Körnungsgrößen. Insgesamt gibt es auf der zweitkleinsten Kanarischen Insel etwa 95 km Küste, von denen rund 83 km Steilküste- und 15 km Strand sind.
La Gomera ist etwa 11 Mio. Jahre alt und eine der älteren Kanarischen Inseln.

Gomera ist vulkanischen Ursprungs und besteht zu einem großen Teil aus Lava, Aschentuff und älteren schräg gestellten Basalten wie man es noch heute an der berühmten Felsformation Los Organos bewundern kann. Der letzte Vulkanausbruch auf La Gomera liegt etwa zwei Millionen Jahre zurück.

Für Urlauber bieten sich entlang den Küsten unzählige Buchten, kristallklares Wasser und eben die schwarzsandigen Strände. Eine Übersicht über die schönsten Strände auf La Gomera haben wir hier zusammengestellt.

Doch warum gibt es überhaupt schwarze Strände?

Sand ist grundsätzlich das Produkt von mechanischer und chemischer Verwitterung von Gesteinen. La Gomera ist vulkanischen Ursprungs und so wurden über viele Millionen Jahre der schwarze Basalt und andere vulkanische Mineralien und Lavafragmente verwittert und so entstand der typisch schwarze Sand.
Auf La Gomera unterscheidet man grundsätzlich zwischen den Kieß- und den Sandstränden.

Wer sich die Gegensätze einmal genauer anschauen möchte, der sollte sich zuerst die Playa de Vueltas anschauen, dort ist der Sand sehr feinkörnig und auch für kleine Kinder geeignet. Im krassen Gegensatz zum Strand von der Paya de Argaga, dort besteht der „Strand“ aus großen und kleinen Steinen.